Hallo Freunde und herzlich willkommen in Kapstadt!

Ich bin endlich angekommen und habe schon ein paar tolle Tage in dieser schönen Stadt verbracht.

Aber lasst und von vorne anfangen.

Mein Flug war nichts Besonderes. Ich hatte eine kurze Zwischenlandung in Doha, und es war sehr angenehm. Auf beiden Flügen habe ich nette Leute kennen gelernt, zuerst zwei Deutsche und dann einen Südafrikaner. Die Frau, schon etwas älter – ungefähr so alt wie meine Mama – ist nach Bali gereist, um sich dort mit ihrer Tochter zu treffen. Sie hatte keine Ahnung vom Reisen, also habe ich ihr alles erzählt was ich wusste und fand es klasse helfen zu können. Auf dem zweiten Flug habe ich einen mega netten Südafrikaner kennengelernt, der so es kaum erwarten konnte, mir alles über sein Land zu erzählen. Ich finde es klasse, wenn die Menschen so aufgeschlossen und freundlich sind. Das macht das Fliegen so viel angenehmer, oder was meint ihr?

Nachdem ich in Kapstadt angekommen bin, bin ich direkt zu meinem Hostel gefahren, das direkt im Zentrum von Kapstadt, in der Long Street, liegt. Dort habe ich sofort wieder viele tolle Menschen kennengelernt. Ich liebe es einfach, Menschen zu treffen und ihre Geschichten zu hören. Und das Beste ist, ich weiß, dass es die nächsten sieben Wochen nicht aufhören wird!

Den Rest des Tages habe ich nicht viel gemacht, ich bin durch die Stadt gelaufen und habe schnell gemerkt, dass es in Laufweite nicht viel zu sehen gibt. Außerdem habe ich mich ein bisschen unwohl dabei gefühlt, allein durch die unruhigeren Straßen zu laufen, wegen all der Obdachlosen. Dieses Gefühl ist aber dann schnell im Laufe der Tage vergangen. Hauptsächlich, weil ich mit vielen Südafrikanern gesprochen habe, die alle mehr als freundlich waren und an jeder Ecke so viele Polizisten sind, dass man sich keine Sorgen machen muss. Also, ihr seht, ich komme schon klar. Allerdings bin ich nachts noch nicht rausgegangen und will es auch nicht unbedingt darauf anlegen. Also ich glaube, dass größte Risiko umgehe ich so irgendwie.

Auch von dem, was ich bisher gesehen habe, ist dieses Land krass billig! Essen hat noch nie weniger gekostet, was mich sehr, sehr glücklich macht.

Am nächsten Tag habe ich mir dann ein Busticket von einer dieser Sightseeing-Gesellschaften gekauft. Sightseeing Bus, uhhg! Nee, das ist eigentlich gar nicht so schlimm wie ihr denkt. Der Bus bringt einen zu allen Attraktionen und bietet eine Menge Informationen. Und wenn man einmal an der Attraktion ist, kann man sich von allen anderen Touristen abgrenzen und sein eigenes Ding machen. Es ist mehr ein Hop-on-Hop-Off-Bus als ein Sightseeing-Bus.

Ich bin um den Tafelberg herum gefahren, nach Hout Bay gegangen und am Strand entlang von Sea Point zum Light House und weiter zur V & A Waterfront gelaufen.

Die Landschaft ist atemberaubend! Ich habe bisher kaum schönere Küstenabschnitte gesehen. Aber schaut euch die Bilder an und entscheiden selbst.

Auch Hout Bay war toll. Es gibt einen winzigen Fischmarkt und viele Boote. Trotzdem ist Waterfront der beste Ort und mein neuer Lieblingsplatz. Es ist voll von Menschen aus allen Länder, Altersgruppen und Schichten. Jeder verbreitet fröhliche Vibes und es gibt jede Menge Live-Musik, ausgefallene, aber billige Restaurants und schöne Häuser und Schiffe. Ich glaube es ihr würdet es dort auch sehr lieben.

Mir hat es so gut gefallen, dass ich schon am nächsten Tag zurückgegangen bin und eine Kreuzfahrt um den Hafen gemacht habe. Es war cool, alles mal von der Wasserperspektive zu sehen.

Am selben Tag bin ich auch noch in den botanischen Garten gegangen. Und es ist definitiv eine der Besten, den ich je gesehen habe, und ich habe schon viele Botanische Gärten gesehen.

Es ist sehr hügelig, weil es sich direkt am Fuße des Tafelbergs befindet, und es gibt so viele verschiedene Arten von Pflanzen, Blumen und Bäumen. Ich wette, du würdest es lieben!

Leider, wegen dem vielen rumlaufen und meiner Dummheit habe ich die Sonne ganz vergessen. Ich habe mich dementsprechend also ziemlich verbrannt… Aber es wird weggehen und ich habe meine Lektion gelernt ;).

An meinem vierten Tag bin ich dann mit einem Mädchen aus Österreich nach Muizenberg gefahren. Wir haben einen Uber genommen, was ziemlich bequem und sehr billig war. In Muizenberg sind wir dann in einen Surfshop, den mir eine meiner Freundinnen empfohlen hat gegangen. Er heißt Lifestyle Surf Shop und sie hatte recht, die Angestellten war super freundlich und haben mir richtig gut geholfen. Ich habe genau das Board gekriegt, das ich wollte. Es ist der Tomahawk von Graham Smith Surfboards, die Größe ist 5’6″, 18 3/4″, 2 ¼ ” und 25.9 Liter. Ich habe auch eine Boardbag gekauft, damit ich endlich mit einer Boardbag reisen kann. Ich freue mich schon darauf, es auszuprobieren und zu sehen, wie sehr mir diese Art des Reisens gefällt.

Nachdem wir das Surfbrett gekauft und tolle Tipps zum Surfen an der Küste bekommen haben, sind wir ein bisschen durch Muizenberg gelaufen. Es ist ein hübsches Städtchen mit einer Menge Surfer-Vibes. Wenn ich nach Kapstadt zurückkomme, werde ich auf jeden Fall ein paar Tage hier wohnen!

Wir haben außerdem die Sonne genossen und hatten die köstlichste Wassermelone der Welt.

Es ist lustig, dass so viele Kindergartengruppen ins Wasser gehen, ungefähr 40 Kinder mit nur zwei Erwachsenen. Das ist in Deutschland unvorstellbar. Wir dürfen während der Schulzeit nicht einmal in ein Schwimmbad gehen.

Der Rest des Tages war ziemlich uninteressant, aber morgen werde ich sehr früh aufstehen und einen Bus nach J-Bay nehmen. Und hoffentlich kann ich dann am Samstag meinen ersten Surf! Ich bin so aufgeregt.

Also seit gespannt, ich werde euch berichten, wie J-Bay ist!

Und vergesst nicht mir auf Facebook und Instagram zu folgen, wenn ihr tolle Fotos sehen wollt und immer auf dem neusten Stand sein wollt.

Und wenn ihr irgendwelche Empfehlungen für J-Bay oder Südafrika habt, bitte immer her damit!

 Ich freu mich euch bald mehr zu erzählen!

Bist du schon mal mit Boardbag gereist? Teilen deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!

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