Hallo Zusammen,

Ich bin zurück mit einem neuen Reisetagebucheintrag.

Wie die meisten von euch wahrscheinlich schon wissen (ich habe es ja schon oft erwähnt :D), bin ich zurück in Frankreich und arbeite als Surflehrer.

Ich bin schon seit fast zwei Wochen hier und dachte, es wäre eine gute Gelegenheit, euch eine kurze Zusammenfassung dessen zu geben, was ich gemacht habe.

Nun, mein Leben hier hat sich nicht viel verändert und ist so wie ich es dir letztes Jahr erzählt habe.

Ich gebe immer noch Surfunterricht, wir arbeiten immer noch im Team und machen wöchentliche Kurse. Wir chillen immer noch und genießen das Strandleben und die Sonne. Das Leben ist super, würde ich sagen.

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Doch jedes Jahr ist trotzdem noch ein kleines bisschen anders als vorher. Also, fangen wir an, als ich vor zwei Wochen hier ankam.

Nach einer erneuten langen und anstrengenden Fahrt, diesmal dauerte es 18 Stunden, weil ich mich in der Schweiz verfahren hatte – GPS funktioniert nicht immer so, wie es sollte – kam ich in Frankreich an.

Für diejenigen, die sich fragen, ja, ich bin es ganz allein gefahren und nein, es ist nicht zu viel. Zumindest nicht für mich. Ich habe es schon ein paar Mal gemacht und natürlich ist es anstrengend, aber wenn man früh aufsteht, so um 2 Uhr morgens und dann tagsüber fährt, Hörbücher hört, alle 2 oder 3 Stunden kurze Pausen macht und gute Musik hat, ist alles halb so schlimm. Aber sicher ist es nichts für jeden und wenn du ankommst, bist du auf jeden Fall mitgenommen vom Sitzen, dein Gehirn ist von der Konzentration Matsch und du hast einen ernsten Entzug an Kommunikation.

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Die erste Woche verging sehr schnell und um ehrlich zu sein, lief nicht alles so gut wie früher. Wir waren alle noch ein bisschen daneben und mussten uns an den Ort und die Arbeit gewöhnen. Man merkt, dass wir das seit ein paar Monaten nicht mehr gemacht haben.

Wir kamen zu spät, vergaßen Dinge zu tun und improvisierten hier und da.

Außerdem bin ich es nicht gewohnt, anzukommen und dann am nächsten Tag direkt arbeiten zu müssen. Normalerweise hatte ich eine Woche Zeit, um mich darauf einzustellen. So war ich ein wenig verloren und hatte viel zu viele Dinge im Kopf, um mich richtig auf meine Arbeit und meinen Unterricht konzentrieren zu können. Gott sei Dank hatte ich ein tolles Team und gemeinsam haben wir es geschafft, immer noch guten Unterricht zu geben.

Insgesamt lief alles gut und wir hatten eine erfolgreiche Woche. Daran sieht man wieder, was für ein großer Vorteil es ist, in Teams zu arbeiten. Wir helfen uns gegenseitig aus dem Schlamassel.

Außerdem war ich sehr glücklich, einige meiner Freunde wiederzusehen. Im Moment sind wir etwa 12 Lehrer, was eine gute Zahl ist. Es ist immer noch sehr familiär und eine gute Dynamik im Team. Bei 20+ kann es ziemlich anstrengend und etwas voll werden, nicht nur im Wasser, sondern auch in der Küche und im Gemeinschaftsraum.

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Gute Wellen waren in dieser Woche leider sehr selten. Am Anfang war es stürmisch und zu groß und dann wurde es zu klein. Das Übliche würde ich sagen.

Aber am Sonntag der folgenden Woche wurden die Wellen immer besser. Es wurde wieder groß, ca. 1,2 m und eine Periode von 13 s, aber es brach viel sauberer und schöner als in der Woche zuvor.

Es hat Spaß gemacht. Obwohl ich zugeben muss, dass ich mich immer noch daran gewöhnen muss, wieder an einem Beachbreak zu surfen und die Strömung und das Paddeln nicht vermisst habe. LOL.

Während dieser Woche hatte ich einen Intermediate Kurs, was eine gute Abwechslung war, da einige meiner weniger geliebten Themen dort nicht behandelt werden müssen. Außerdem ist es schön, mit Schülern zu arbeiten, die schon ein wenig surfen können.

Neben dem Unterricht hatten wir endlich gutes Wetter und es wurde von Tag zu Tag wärmer. Am Anfang bin ich fast erfroren, besonders während ich stundenlang am Strand stand. Ich schätze, das ist eine der schlechten Seiten an diesem Job.

Außerdem bin ich stolz darauf, dass ich endlich angefangen habe Portugiesisch zu lernen, damit ich für mein Erasmus-Austausch im September bestes vorbereitet bin und es läuft echt ganz gut. Außerdem fühlt es sich gut an, auch mein Gehirn am Laufen zu halten und etwas Produktives zu tun.

Noch ein Tag und dann ruft mein freier Tag. Ich glaube, ich fahre nach Hossegor zum Einkaufen. Ich brauche einen dickeren Neoprenanzug.

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Aber darüber und über alles, was in den nächsten Wochen passiert, werde ich euch in zwei Wochen berichten. Ich mache diesmal keine wöchentlichen Reisetagebucheinträge, weil meine Woche im Grunde immer die gleiche ist und es daher nicht viel zu erzählen gibt. Trotzdem bekommst du immer noch zwei Beiträge pro Woche, also keine Sorge. Ich lass euch nicht hängen ;).

Ich hoffe, ihr habt alle eine tolle Zeit und bleibt dran für weitere Updates aus Frankreich.

In der Zwischenzeit würde ich mich gerne mit euch auf meinem Instagram und Facebook zusammenkommen. Oder wenn du Hilfe, Inspiration oder einfach nur reden willst, schicken mir eine E-Mail.

Und denk daran, auch am Montag vorbei zu schauen, dort lade ich hilfreiche Tipps, Inspirationen und Motivation zu Themen wie Reisen, Selbstentwicklung und anderen Dingen bezüglich Life und Passion hoch.

Bis bald!

Unterschrift e1511637103931 - Reisetagebuch Europa - Frankreich Teil 1/2018: Zurück an die Arbeit

Würdest du 18 Stunden alleine fahren? Lassen es mich in den Kommentaren wissen.

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