Hey, hey,

Ich bin zurück mit einem neuen Reisetagebucheintrag aus Frankreich. Also, lass mich dir erzählen, was ich die letzten zwei Wochen gemacht habe.

Wie in meinem letzten Beitrag erwähnt, ist nichts wirklich Neues passiert. Immer noch das gleiche alte Surferleben. LOL.

IMG 4170 - Reisetagebuch Europa - Frankreich Teil 2/2018: Urlaub vom Urlaub

Ich war an diesem Wochenende nicht in Hossegor, weil ich so viele andere Dinge zu erledigen hatte, die dringender waren. Ich musste Unterkunft und Unterricht in Lissabon organisieren und andere Dinge in Gang bringen. Du weißt ja wie das ist, wenn man von anderen Leuten abhängig ist. Man muss es früh beginnen, damit sie Zeit haben, es zu überprüfen und es dir rechtzeitig zurückzuschicken.

Aber um ehrlich zu sein, es fühlte sich ziemlich gut an, produktiv zu sein und Zeug zu erledigen.

Außerdem habe ich an diesem Wochenende etwas mehr Geld verdient, indem ich die Wohnungen im Ferienhaus meines Chefs geputzt habe. Außerdem muss ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ein halber freier Tag ohnehin nicht so viel ist, also muss man sich wirklich entscheiden, wofür man seine Zeit verwenden will.

Nebenbei bin ich viel gesurft. Die Wellen wurden endlich besser. Wir hatten zwischen einem und zwei Metern, Offshore und ein leeres Lineup. Was für ein Traum.

IMG 4158 - Reisetagebuch Europa - Frankreich Teil 2/2018: Urlaub vom Urlaub

Ein weiterer sehr positiver (zumindest in meinen Augen) Punkt der letzten zwei Wochen war, dass das Camp fast leer war. In der ersten Woche hatten wir nur 7 Leute, die Unterricht nahmen, so dass nur 3 von 10 Lehrern arbeiten konnten. Ich war einer von ihnen.

Ich hatte einen Intermediatekurs und wir waren jeden Tag im Wasser. Es hat Spaß gemacht und ich liebe es, die Verbesserung zu sehen, die meine Schüler nach einer Woche machen.

Obwohl ich zugeben muss, dass 2 Wochen Surfen ohne einen Tag Pause ziemlich anstrengend sind und am Ende dieser Woche war ich völlig fertig.

Leider wurden die Wellen dann groß und es war keine Pause in Sicht. Jedoch lässt der Spaß im Wasser fast den Schmerz in meinen Muskeln weggehen.

Abgesehen guten Wellen in dieser Woche hatten wir eher Pech. Das Wetter war schrecklich. Es regnete jeden Tag und war kalt und hässlich. Der einzige Sonnenschein, den wir sahen, war vielleicht nach 16 Uhr für ein paar Stunden. Das haben wir dann aber dankbar angenommen.

Die zweite Woche ist so weitergegangen. Noch weniger Leute mit nur drei Kursteilnehmern, aber ich liebe ein leeres Camp. Es ist fast so, als hätte man Privatsphäre. Es ist so ruhig und friedlich hier, im Moment kann ich mir nicht vorstellen, wie es ist, wenn alles voll ist.

Ich genieße es, hier mit 6 Freunden zu leben, zu kochen, gutes Essen zu genießen, zu surfen und zu chillen.

Wenn du mich fragst, könnte es die ganze Zeit so sein.

In dieser zweiten Woche war ich an der Reihe, eine Pause einzulegen, und ich nahm das dankend an, da ich sowieso ein paar Dinge zu tun hatte.

Der Regen wurde noch schlimmer und die Wellen waren auch nicht mehr gut und es tat mir sehr leid für einige meiner Miturlauber, weil sie sich fast zu Tode langweilten.

Für mich bedeutete das aber nur, dass ich endlich mehr Dinge von meiner Liste abharken konnte. Ich habe mich weiter auf Lissabon vorbereitet, täglich Flüge nach J-Bay gecheckt und etwa 7 Blogposts im Voraus geschrieben. Außerdem lernte ich weiterhin Portugiesisch und konnte das bisschen Sonne nutzen, um uns zu bräunen.

Ein gelungener Urlaub, würde ich sagen.

IMG 4108 - Reisetagebuch Europa - Frankreich Teil 2/2018: Urlaub vom Urlaub

Außerdem nahm ich mir diese Tage frei, um endlich nach Hossegor zu fahren und einen Neoprenanzug zu kaufen. Erster Laden, check! Und es war billig!

Wenn ich nicht arbeitete oder surfte, habe ich es genossen, nichts zu tun. Ich habe das Gefühl, dass sich in den letzten Wochen viel Stress auf mich ausgewirkt hat und ich genieße es derzeit, mehr denn je zuvor nichts zu tun. Ich erinnere mich, wie ich mich in den letzten Jahren nach zwei Tagen ohne Wellen gelangweilt habe. Aber dieses Jahr ist es anders. So war es schon in J-Bay. Ich kann stundenlang im Bett liegen, schlafen und nichts tun. Es fühlt sich ahhhh-mazing an!

Darüber hinaus ist die Zeit noch mehr genossen, wenn man weiß, dass anstrengende Zeiten kommen, nicht wahr?

Und wenn ich Lust hätte, etwas anderes zu tun, würde ich einfach in den Wald gehen und es die Natur genießen. So nah an der Natur zu sein, ist großartig. Es ist ruhig und entspannend.

Also ja, wie ich schon sagte. Nichts Aufregendes ist passiert, aber so ist das Leben manchmal. Und Reisen bedeutet nicht unbedingt, jeden Tag an einen neuen Ort zu gehen. Beim Reisen geht es darum, Orte zu sehen, neugierig auf das Unbekannte zu sein, die kleinen Dinge zu entdecken und weit weg von zu Hause ein neues Zuhause zu finden.

Reisen kann auch sein irgendwo länger zu bleiben und diesen Ort wirklich kennen zu lernen, so dass man sagen kann, dass man dort wirklich gelebt und nicht nur besucht hat.

Egal wie und wo du reist oder was du tust, das Wichtigste ist, dass du es genießt.

Das heißt, ich verabschiede mich fürs Erste. Ich sehe euch in zwei Wochen mit einem neuen Reisetagebuch aus Frankreich und am Montag und nächsten Freitag mit einigen anderen Leckerbissen zum Thema Reisen und Selbstentwicklung.

Wenn du immer noch nicht genug von meiner Zeit hier bekommen könntest, warum schaust du nicht bei meinem Instagram oder Facebook vorbei?

Stay stoked.

Unterschrift e1511637103931 - Reisetagebuch Europa - Frankreich Teil 2/2018: Urlaub vom Urlaub

Gehst du lieber jeden Tag woanders hin oder bleiben du länger an einem Ort?

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