Hey, liebe Freunde,

Ich bin hier mit Neuigkeiten aus J-Bay. Ja, ich bin noch hier.

Bevor du dich fragen solltest, warum ich noch hier bin und ob ich diesmal Südafrika bereisen werde, möchte ich mich kurz erklären.

Nein, ich plane nicht woanders hin zu gehen, ich kam zurück, um mich zu entspannen und ein paar Wochen Urlaub von meiner Arbeit in Frankreich zu genießen. Deshalb bin ich immer noch hier und werde die zwei und etwas mehr Wochen, die mir noch bleiben, hierbleiben.

IMG 5768 - Reisetagebuch Südafrika - Runde 2 Teil 2 Jeffrey's Bay: Zeit zum Relaxen

Wie in meinem Beitrag an diesem Montag erwähnt, hat Langzeitreisen auch seine Schattenseiten und jetzt, nachdem ich mehr oder weniger vier Jahre lang gereist bin, fühle ich mich nach einer kleinen Pause.

Es ist nicht so, dass ich aufhören möchte zu reisen, es ist vielmehr so, dass ich es leid bin, jeden Tag an andere Orte zu gehen. Ich habe das Gefühl, dass ich gerade jetzt etwas Konstantes in meinem Leben brauche und dieser Ort scheint in der Lage zu sein, mir das zu geben.

Ich habe hier alles, was ich will. Der Strand. Menschen, die mir etwas bedeuten. Wellen. Spaß. Und noch vieles mehr.

Natürlich wird die Zeit wiederkommen, in der ich mich nach Abenteuer, Entdeckungen und dem Sehen neuer, verschiedener Orte sehne. Aber für den Moment, für diese “Reise” ist es das Beste, wenn ich meine Zeit hier genieße.

Aber obwohl ich schon mal hier war und dass meiste von diesem wunderbaren Ort kenne, passieren immer noch coole Dinge.

Außerdem ist es das Normalste im Leben, dass es nicht immer aufregend ist. Egal, wie viel man reist und erforscht, wir alle haben die Zeiten, in denen nur gewöhnliche Dinge passieren. Aber das bedeutet nicht, dass sie weniger toll sind, oder?

Also, lass mich dir erzählen, was ich in den letzten Wochen erlebt habe.

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Zuerst und sehr unglücklicherweise verblasst der Winterswell und wir hatten ein paar Lay days hier. Aber, wenn dann mal Wellen da waren, bin ich den ganzen Tag am Strand gesurft. Ich liebe den Beach break hier im Moment fast noch mehr als den Point. Es ist eine schnellere, steilere, brechende Welle und es ist eine Linke. Ich hatte so viel Spaß und habe mich sehr verbessert, zumindest meiner Meinung nach.

Außerdem verbringe ich viel Zeit mit der Freundin, mit der ich herkam, wir haben uns gebräunt, denn ja, es wurde endlich heiß, nachdem wir fast erfroren wären. Wir haben auch Fotos gemacht, was sehr viel Spaß gemacht hat.

Ich habe mehr Kunst gemacht. Für diejenigen, die mein Reisetagebuch nicht gelesen haben, als ich das letzte Mal hier war, hat mich einer der Surflehrer hier gebeten, die Surfhütte hübsch zu machen. Also habe ich sie mit Muscheln und so dekoriert. Ich setzte das fort und malte ein wenig. Außerdem begannen ich und einer der Fahrer von Island Vibe, kleine Gesichter aller Mitarbeiter aus Muscheln zu basteln. Es hat so viel Spaß gemacht.

Es geht darum, die kleinen Dinge zu tun, für die man zu Hause nie Zeit hat oder sich keine Zeit nimmt.

IMG 5816 - Reisetagebuch Südafrika - Runde 2 Teil 2 Jeffrey's Bay: Zeit zum Relaxen

Schließlich ging ich mit meiner Freundin in den Kindergarten in den town ships.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich es euch schon gesagt habe, aber sie ist dort ehrenamtlich tätig und hilft, sich um die Kinder zu kümmern. Da es also keine Wellen gab, entschied ich mich, warum nicht, die Gelegenheit zu nutzen, etwas Kultur zu erleben und Gutes zu tun.

Als wir ankamen und alle Kinder mich sahen, waren sie so aufgeregt und rannten auf mich zu und riefen “Dani, Dani”, was so etwas wie Tante in Afrikaans bedeutet. Die ganze Zeit im Kindergarten hörten sie nicht auf, mich zu betatschen, mich zu umarmen oder mit meiner Uhr zu spielen. Es erfüllt mein Herz zu sehen, wie sehr sie es lieben, dass du einfach da bist.

Du bist so besonders für sie, dass sie dir ihre ganze Aufmerksamkeit schenken. Sie wollen auf deinem Schoß sitzen und mit dir spielen. Ich habe schon lange nichts Süßeres mehr gesehen.

Unsere Arbeit dort bestand darin, ihnen beim Essen, Zähneputzen und Spielen zu helfen. Ich machte ein kleines Tanztraining, das jeder liebte und den Rest kuschelten und spielten wir einfach.

Danach muss ich allerdings zugeben, dass ich sehr müde war und meine Freundin hat meinen größten Respekt davor das jeden Tag zu machen. Ich könnte das nicht. Es war jedoch eine großartige Erfahrung und ich bin sehr froh, dass ich diese Gelegenheit genutzt habe.

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Den Rest dieser Woche verbringe ich mehr Zeit mit Bräunen, Surfen und Fotografieren. Das Übliche, du weißt. Aber ich kann es nicht oft genug sagen, ich genieße es wirklich.

Ich nutze die Zeit auch immer noch, ich schreibe und lese jeden Tag, ich lerne neue Dinge und habe viel Zeit und Erfahrung, um an mir zu arbeiten und mich zu verbessern.

Es gibt wirklich nichts, worüber ich mich beschweren kann oder was ich mir mehr wünschen würde.

Deshalb kann ich die nächsten zwei Wochen nicht erwarten. Ich bin sicher, dass noch viele Erfahrungen und Abenteuer auf mich warten. Hoffentlich auch ein paar gute Wellen.

Und über alles, was passieren wird, werde ich euch entweder auf meinem Instagram oder Facebook auf dem Laufenden halten und ihr könnt in zwei Wochen für ein weiteres Reisetagebuch wiederkommen.

Bis dahin hoffe ich, dass du deine Zeit genießen, wo immer du auch bist und das Leben lebst, das du leben möchten.

Wenn du irgendwelche Struggle hast, Inspiration oder Reisetipps benötigst, kannst du gerne auf meiner Seite stöbern, es gibt viele hilfreiche Dinge zu finden.

Wir sehen uns dann am Montag.

Unterschrift e1511637103931 - Reisetagebuch Südafrika - Runde 2 Teil 2 Jeffrey's Bay: Zeit zum Relaxen

Bist du schon länger unterwegs? Wie gefällt es dir länger zu reisen?

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