Hallo zusammen,

Überrascht, von mir zu hören? Ich weiß in meinem letzten Beitrag, dem ersten Reisetagebuch Portugals, habe ich gesagt, dass ich nur zwei Wochen Updates machen werde, und jetzt bin ich schon wieder da.

Der Grund dafür ist, dass in der letzten Woche so viel passiert ist, dass ich denke, es ist besser, es dir jetzt zu sagen, sonst vergesse ich die Hälfte davon.

Also, hier ist ein weiteres Reisetagebuch aus Lissabon, Portugal. Ich hoffe, du genießt und spürst ein paar Reisevibes.

Woche 3

Wie ich oben sagte, so viel ist seit meinem letzten Beitrag passiert, es fühlt sich an, als wären Wochen vergangen. Ich habe wirklich die Zeit aus den Augen verloren. Wenn ich in meinen Planer schaue, steht da, dass ich jetzt seit drei Wochen hier bin, aber es fühlt sich viel länger an. Es fühlt sich an wie Monate und jeder Tag vergeht im Handumdrehen. Die Zeit vergeht viel zu schnell und wie ich bereits in meinem letzten Beitrag betont habe, würde ich manchmal gerne einen Pauseknopf drücken, um nicht den Überblick zu verlieren.

Aber genug Rum Geheule, lass mich dir sagen, was ich erlebt habe.

Baixa und Bairro Alto

Also, mein letzter Beitrag endete damit, dass ich Lissabon erkundete und zu einer Dinnerparty ging. Wie ist es damit gelaufen?

Lissabon ist fantastisch. Letzten Freitag habe ich die Teile Baixa und Bairro Alto im Zentrum von Lissabon erkundet. So süße Gegenden. Viele kleine Häuser, Straßen und Kunstwerke. Leckere Restaurants und Cafés an jeder Ecke und so viele Dinge zu sehen, dass es schwer ist zu entscheiden, wo man zuerst hinschauen soll.

Hier ist ein Plan meiner Tour durch die Stadt.

Die Stadt selbst ist sehr belebt und ein wenig hektisch, aber auf eine gute Art und Weise. Viele freundliche Portugiesen und begeisterte Touristen wandern durch die Straßen von Lissabon.

Nachdem ich einige Stunden lang erkundet hatte, ging ich zu meiner Fakultät, um an der Dinnerparty teilzunehmen, von der ich dir bereits erzählt hatte. Es war eine Veranstaltung der Erasmus-Organisation meiner Universität.

Die Dinnerparty selbst war sehr schön und eine gute Gelegenheit, mehr Leute kennenzulernen. Ich habe mit vielen anderen Erasmus-Studenten gesprochen und ihre Gesellschaft genossen.

Das Essen war jedoch nicht so gut und wenn ich dir einem Rat geben kann, dann ist es, frag ob es eine vegetarische Option gibt, weil es nicht normal ist, eine zu bekommen, ohne danach zu fragen.

Aber egal, solange ich Spaß hatte, und das hatte ich definitiv, bin ich glücklich.

Altagsleben, trozdem spannend

Das Wochenende war sehr ruhig, da ich ein wenig Ruhe vom Erleben brauchte. Ich surfte und verbrachte einige Zeit am Strand, um mich zu bräunen. Allerdings empfehle ich nicht, am Wochenende zum Strand zu gehen, es ist verdammt voll.

Außerdem habe ich einige organisatorische Dinge für nächste Woche gemacht und es hat mir einfach Spaß gemacht, nichts zu tun.

Montag und Dienstag dieser Woche hatte ich wieder Uni und ich muss zugeben, dass es so viel mehr Spaß macht als zu Hause. Ich weiß nicht, ob es die Menschen, die Umgebung oder die Kurse selbst sind, es macht einfach viel mehr Spaß. Ich trainiere grundsätzlich die ganze Zeit, da ich nur zwei praktische Kurse: Badminton und Outdoor-Sport, habe. Beide sind anstrengend, aber aufregend und ich lerne jeden Tag neue Dinge.

Ich ging auch wie jeden Tag surfen. Die Wellen sind im Moment richtig gut. Es scheint, dass die hohe Periode und die mittlere Swellgröße für Costa da Caparica am besten ist.

Es ist so toll, die Möglichkeit zu haben, ins Wasser zu springen, wann immer ich will.

Das Wetter ist immer noch heiß. Meistens 30+ Grad, aber ich liebe es.

Essen einkaufen zu gehen, ist dagegen etwas, das ich nach Möglichkeit vermeiden möchte. Die Stadt ist so geschäftig und das Herumfahren mit dem Auto ist alles andere als Spaß. Auch die Supermärkte sind voll und die Notwendigkeit, die Preise zu überprüfen, weil ich mit einem Budget lebe, ist ganz schön anstrengend.

Im Allgemeinen bin ich am Ende eines jeden Tages immer noch total fertig, da es jeden Tag so viel Neues gibt.

Belém

Am Dienstag ging ich auch wieder nach Lissabon und erkundete einen anderen Teil der Stadt, Belém. Es ist, wie alles andere auch, wunderschön. Viele alte Häuser mit Blumen als Dekoration, schön gestaltete Parks und vielen Sehenswürdigkeiten und tollen Aussichten.

Ich muss definitiv viele der Orte, die ich bisher gesehen habe, nochmal sehen und zurückkommen, um wirklich alles zu genießen. Man kann es nicht richtig genießen, wenn man es beim ersten Mal sieht, da es so viele neue Dinge zu entdecken gibt.

Aber schau selbst, oben sind noch ein paar Bilder und eine Karte von meiner Tour.

Eine kleine Nebenbemerkung hier, das Gebäck in Portugal ist einfach köstlich. Ich habe eine Vorliebe für Backwaren und die hier machen mir große Gelüste. Wenn du hier bist, musst du einige der traditionellen Bäckerei-Sachen unbedingt ausprobieren.

Außerdem sind die Leute sehr offen und freundlich, aber ich scheine das über jeden Ort zu sagen, an dem ich war. Trotzdem ist es wahr.

Zukunftspläne

Mittwoch war wieder ein Tag, an dem man Dinge erledigen musste. Auch wenn du im Ausland bist und besonders wenn man studiert, braucht man solche Tage, an denen man sicherstellen kann, dass das Leben reibungslos verläuft.

Aber auch an solchen Tagen passieren einige spannende Dinge.

Zuerst habe ich meinen Flug nach Südafrika im Dezember gebucht. Ja, ich gehe wieder dorthin zurück. Einige von euch werden sich wahrscheinlich fragen, warum ich dieses Jahr zum dritten Mal dorthin zurückkehre. Nun, ich habe mich eben in dieses Land verliebt und es gibt viel, was ich noch nicht gesehen habe. Außerdem sehne ich mich nach den Wellen in J-Bay. Sie sind zu gut.

Diesmal wird es aber nicht nur Südafrika sein. Ich gehe danach auch nach Bali. Also, eine große Reise ist geplant Ende dieses Jahres. Aber, ich werde dich auf dem Laufenden halten.

Außerdem hatte ich eine Art Vorstellungsgespräch. Nicht wirklich ein Interview, da es für einen Job als Surflehrer in einer der lokalen Surfschulen war, aber immer noch eine Art Vorstellungsgespräch. Der Besitzer führte mich durch die Schule und führte mich auch durch das Shaping Studio, wo sie ihre eigenen Surfboards bauten. Das ist das erste Mal, dass ich in einem Shaping Studio war, und es war sehr interessant.

So erweisen sich selbst die gewöhnlichsten Tage hier als sehr aufregend und ich bin begeistert, hier zu sein und all dies erleben zu können.

Der Donnerstag war wieder ein “normaler” Tag. Surfen und Universität. Also im Grunde genommen, Sport den ganzen Tag, so wie ich es liebe.

Heute gehe ich natürlich wieder surfen. Die Wellen sind immer noch klasse und ich muss jede Chance nutzen, die ich habe. Und ich werde wieder nach Lissabon gehen und noch mehr erkunden. Diesmal geht es nach, Alfama. Wie auch immer, darüber werde ich dir in meinem nächsten Beitrag berichten. Wahrscheinlich nächste Woche :D.

Bis dahin ist es das. Ich hoffe, du hast es genossen und ein tolles Wochenende.

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Schließlich gibt es hier noch einige Beiträge, die ich Anfang des Jahres geschrieben habe und von denen ich dachte, dass sie für dich interessant sein könnten. Schaue sie dir an:

Reisetagebuch Portugal: Teil 1

Create your happy life: 6 steps to prioritize and make more time for what really matters

Why now is the perfect time to step out of your comfort zone and travel solo as a woman

Genieße, und habe ein sonniges Wochenende und bis nächste Woche.

Wie sieht ein gewöhnlicher Tag für dich aus?

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